Über mich

Mein Bild

Müßiggang ist aller Laster Anfang. Ein guter Grund, mit gutem Vorbild voranzugehen umd mich im Müßiggang zu üben. Wenn ich gerade nicht müßig gehe, mache ich gerne Bilder. Früher in der Mehrzahl mit Elektronen, heute mehr mit Licht. Gerne benutze ich dazu Apparate, aber zunehmend einfachere. Ganz einfach wäre Stift und Pinsel, aber dazu muss ich noch mächtig üben. Bis zu den ersten vorzeigbaren Ergebnissen schleppe ich mich daher mit diversen, unterschiedlich komplizierten Fotoapparaten ab.Da ich auch lesen und schreiben schön finde, lese ich gerne und schreibe gelegentlich auch was auf. 

Donnerstag, 19. Januar 2017

Berlin

Neulich fand ich eine Feder, aus Stahl,
von der Firma Heinze & Blanckertz, No.1191 EF.

Ein filigranes Werk aus grauem Stahl, einer feinen Spitze, raffiniert gerillt und mit einer Faltung zur Bevorratung eines Tintentropfens.
Die Berliner Fabrikationshallen der Firma Heinze & Blanckertz in Oranienburg wurden, so kann man in Wikipedia nachlesen, 1945 zerstört und die Reste von der Roten Armee demontiert. Der graue Stahl wird eben nicht nur zur feinen Zeichnung mit Tinte auf Papier genutzt, mit seiner Hilfe wurde und wird immer noch aufs heftigste radiert.
Um meinen und Euern Fokus weg von der zerstörerischen und hin zur kreativen Nutzung des Eisens zu lenken, habe ich, in meinen Adern fließt auch ein Tröpfchen Tinte, die Feder in den Halter gespannt und ein paar Zeilen aus Brechts Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" zitiert.
Berlin eben, damals, so wie heute.
Es macht immer Sinn, einen feinen Stahl zu nutzen.




Montag, 26. Dezember 2016

Fortschritt

Im letzten Jahr hat es viele große Einschnitte in meinem Familienleben gegeben. Inzwischen ist der Alltag zurück gekehrt und auch die Muße ist wieder da. Die Pause ist zu Ende, es kann weiter getrödelt werden. Flanieren, besonnenes Schreiten wäre die treffendere, aber weniger provozierende Formulierung. Ich habe es nie ausstehen können, mit unangemessener Hektik in eine Richtung zu laufen, ohne vorher verstanden zu haben, wohin der Weg führt und was genau eigentlich mein Ziel ist. Deshalb liebe und genieße ich es jetzt, erst zu denken und dann zu schreiten um dem seltsamen Wort Fortschritt einen Sinn zu geben. 
Da ich sehr großen Wert darauf lege, das, was mir besonders viel Freude bereitet, zu teilen, geht es nun weiter mit Michels Lichtbildern und gelegentlichen Geschichten. 
Ich will damit anfangen, den Apparat, mit dem ich meine Bildersuche in der kleinen Welt betreibe, das Mikroskop, vorzustellen. Auch die Entstehung der Bilder will ich so beschreiben, daß sowohl die Motivation, als auch die Methode nachvollziehbar werden. 
Lange habe ich gezögert, mit welchem meiner beiden Zeisse ich auf die Reise in die Mikrowelt gehen möchte. Eins aus dem Westen, eins aus dem Osten, das eine, das aus dem Westen, mechanisch perfekt, das andere optisch super ausgerüstet, aber in der Handhabung gewöhnungsbedürftig. Da ich keinen Grund habe, irgend etwas zu überstürzen, hat die umfangreiche Optik des Zeiss aus Jena gewonnen. An gewöhnungsbedürftige Mechanik werde ich mich gewöhnen.
Amplival haben die Jenaer Zeissianer stolz die Serie genannt, futuristische Linienführung, modularer Aufbau, Unendlichoptik und damit seiner Zeit - etwas zu schnell für meinen Geschmack, weil nicht mit der nötigen Sorgfalt zu Ende gedacht - weit voraus.
Wenn ich all die kleinen Mechaniken wieder beweglich gemacht und justiert habe und den Fokustrieb für Belichtungsserien mit unterschiedlichen Fokusebenen vom Rechner aus steuern kann, werde ich die Möglichkeit haben, im Auf- und im Durchlicht durch meine Mikrowelten zu reisen und schöne Bilder nachhause zu bringen. 
Das Amplival aus Jena
Aber auch schon jetzt, mitten in der Bauphase, entstehen immer wieder schon Bilder, wenn ein Lichtstrahl durch die noch nicht vollständig geputzten Linsen fällt. Einige Bilder sind schon jetzt im Blog zu sehen und gerade in den letzten Wochen bin ich wieder ein Stückchen weiter gekommen. Mit viel Gefummel habe ich die Beleuchtung so justieren können, daß sie den Forderungen genügen, die A. Köhler 1893 in seinem Aufsatz über "Ein neues Beleuchtungsverfahren für mikrophotographische Zwecke" beschrieben hat. 
Noch geht die Justage nicht mit der Leichtigkeit vonstatten, die ich eigentlich erwarten würde, aber das Licht ist gut genug für die nächsten Bilder.
Ein beliebtes Thema, gerade für mein Amplival, das für Untersuchungen im polarisierten Licht spezialisiert ist, sind Kristalle. Die Geometrie der Strukturen kristalliner Stoffe ist sehr reizvoll und von unendlicher Vielfalt, die Farben, entstanden durch Interferenzerscheinungen und somit gerne ein bisschen bunt, sind für mich als Bildfarben doch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Hier zeigt sich dann auch schnell der Nachteil meines Beleuchtungssystems mit weißen Leuchtdioden anstelle der im Original verwendeten Halogenbirnchen. Die Leuchtdioden haben dan Vorteil, daß sie wesentlich weniger Wärme abgeben und bei jeder Helligkeit nahezu im gleichen Farbspektrum leuchten. Der Preis hierfür ist ein Farbspektrum, das sich von dem der Sonne je nach Bauart der Leuchtdiode mehr oder weniger stark unterscheidet. An dieser Stelle wartet noch ein gutes Maß an Arbeit auf mich. 
Für die Präparation der Proben brauchte es nicht mehr, als ein Teelicht und ein paar Zahnstocher, eine Wäscheklammer und ein Taschenmesser. 
Für das Koffeinpräparat habe ich von einer rohen Kaffeebohne mit meinem Taschenmesser ein Scheibchen, ein möglichst dünnes, abgeschnitten, auf einen Objektträger gelegt, mit einem Zahnstocher als Abstandhalter einen zweiten Objektträger darüber platziert, einen Tropfen Wasser zur Kühlung über dem Kaffeebohnenscheibchen auf den oberen Objektträger geträufelt und das ganze Gebilde vorsichtig über einem Teelicht erhitzt. Das Kaffeebohnenscheibchen wurde braun, unter dem Wassertropfen bildete sich ein grauer Niederschlag und der heiß gewordene Objektträger zersprang mit einem leisen Knack. Ein paar Scherben fielen ins Teelicht und löschten die Flamme, bevor sie den feinen, grauen Niederschlag an der wassergekühlten Stelle des oberen Objektträgers versengen konnte und fertig war mein Koffeinsublimationspräparat. 
Koffein
Im Mikroskop entpuppte sich der graue Niederschlag dann erwartungsgemäß als feine, nadelförmige Kristalle, die kreuz und quer in schrill bunten Farben schillernd aus dem Rauch meines erhitzten Kaffeebohnenscheibchens gewachsen waren.

Aber es gibt natürlich im Haushalt, auch in meinem,wesentlich mehr interessante und selten gesehene Universen zu erforschen, als das isolierte Alkaloid meines Lieblingsgetränkes. Insbesondere in Berlin setzen sich Wasserhähne, Teekessel und Brauseköpfe besonders schnell mit einer dicken Schicht Kalk zu. Die Waschmaschinenindustrie freut´s und auch die Firma Heitmann, die Zitronensäure zum Entkalken in kleinen Schächtelchen verkauft. Die Zitronensäure hat einen Schmelzpunkt von 153 °C. Ein kleines Körnchen zwischen Objektträger und Deckglas läßt sich über besagtem Teelicht wunderbar aufschmelzen und erstarrt beim Abkühlen so langsam, daß noch Tage nach Beginn des Experiments neue Strukturen unter dem Mikroskop zu entdecken sind. Da die Kristalle so schön langsam wachsen, werden sie ziemlich groß, beinahe zu groß für mikroskopische Beobachtung und sind daher schon mit bloßem Auge erkennbar. 
Ein noch ganz junger Kristall in geschmolzener Zitronensäure
Immer noch Zitronensäure, aber ein paar Tage später.



Samstag, 9. April 2016

Bewegung

Man sagt, Laozi habe gesagt, alles fließt.
Das war so 600 Jahre vor Christus, um diese Zeit hat Heraklit, so sagt man, sein berühmtes Panta rhei (alles fließt) ausgesprochen. Ob die beiden Denker gemeinsam gedacht haben?
Oder ist es so, daß ein Gedanke, wenn es so weit ist, platzt, wie eine reife Frucht und seine Samen in der Welt verstreut?
Konsequenterweise sollten wir dann eher davon ausgehen, daß es uns denkt, als daß wir denken. Auch kein neuer Gedanke, aber so tief wollte ich auch garnicht schürfen, eigentlich wollte ich nur feststellen, daß sich, so scheint es mir, irgend etwas gelöst hat.
Bei mir hat es damit angefangen, daß ich meine Wohnung in Pankow gekündigt habe, um mit Hanna zusammen in den Prenzlauer Berg zu ziehen. Macht man eigentlich immer in der umgekehrten Richtung, man zieht vom Prenzlauer Berg nach Pankow. Aber was kümmert mich , was man so macht, ich find's schön, so rum.
Aber irgendwie habe ich inzwischen das Gefühl, die halbe Welt hat sich mehr oder weniger freiwillig auf die Socken gemacht und sucht ein neues Zuhause, aus den verschiedensten Gründen und durchaus nicht immer so locker, wie ich mich bewegt habe.
Ich für meinen Teil, davon wollte ich eigentlich berichten, bin erstmal angekommen.

In lockerer Reihenfolge kommen nun ein paar Bilder: gezeichnete, gemalte und fotografierte, Erinnertes und Aufgearbeitetes aus Venedig, Kartonstapel und zu guter Letzt noch eine neue Arbeit zum Thema Kneipenblumen.

Viel Spaß damit.

Die Kartons waren alle voll!


Venedig1



Venedig2

Venedig3

Venedig4


Kneipenblumen2
Und damit bin ich nun endlich angekommen, in der neuen Wohnung mit den wenigen Wänden. Warum gibt es eigentlich keine Zimmer mit 12 Wänden?
Keine Ahnung, wo ich nun all meine Bilder hin hängen soll!
Also, wenn eine oder einer von Euch da draußen die eine oder andere kahle Stelle an der Wand entdeckt, ich hätte da bestimmt ein Bild, das da hängen könnte.

Samstag, 2. Januar 2016

2016




Neulich habe ich im Radio einen guten Gedanken aufgenommen, den ich ein bisschen verfolgen möchte. Es ging um das Thema Wiederholung. Ein Beitrag der Sendung ging von der Beobachtung aus, dass Wiederholung ein Ausdruck von Lebendigem ist. 

Das gefällt mir,
unser Herz schlägt in ständiger, gleichmäßiger Wiederholung, wir atmen ebenso, lieben uns, schlafen, wachen und, und, und; während andererseits die unbelebte Welt sich mit regelmäßigen Wiederholungen eher schwer tut. Ich denke da an die Probleme, die es zum Beispiel der Bahn macht, jeden Tag zur gleichen Zeit an einem bestimmten Ort zu erscheinen.

Es ist nun aber nicht nur so, dass Lebendiges rhythmisch handelt, Lebendiges liebt auch den Rhythmus, empfindet Ereignisse als angenehm, die sich in einer, einem bestimmten Muster folgenden Wiederholung ereignen und es ist ein Ausdruck gegenseitiger Sympathie, sich nach diesem Muster im Gleichklang zu bewegen. 

Dabei ist dieses Bemühen um Gleichklang durchaus nicht immer ein bewußtes Handeln. So kann man, sieht man genau hin, zwischen Liebenden oder Eltern und Kindern beobachten, dass sie in ihrem Atemrhythmus im Schlaf einander anpassen. Vielleicht schlagen ja auch die Herzen im gleichen Rhythmus. Eine Frage, der sich ja vielleicht einmal ein Medizinstudent widmet, vorausgesetzt er ist neugierig genug. Noch weiter ins Reich der neugierigen Spekulation vorwagend, frage ich mich, ob auch der feine Rhythmus der Pflanzenwelt Einfluß auf den Menschen nehmen kann. 

Sicher ist, wir erfreuen uns an der Rhythmik des Universums und dem verläßlichen Lauf der Gestirne und passen unser Leben diesem Rhythmus gerne an. 
Uns selbst beobachtend, entdecken wir unseren Biorhythmus und bemerken, dass es uns gut geht, wenn wir ihm folgen.

Nicht zu vergessen die Musik, die es wahrscheinlich ohne Rhythmus garnicht gäbe. 
Wie schön empfinden wir es, Klängen zu lauschen, die mit unserem Herzen, Gehirnwellen oder Atemzügen im Gleichtakt schwingen! Dann beginnen wir zu tanzen, mit dem Körper, dem Herzen und unseren Gedanken.


In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Vergnügen bei all den schönen, rhythmisch verlaufenden Dingen, denen, die man gemeinsam betreibt, so wie auch den im Stillen stattfindenden.

Donnerstag, 26. November 2015

Venedig

Es wäre vermessen, nach den wenigen Tagen, die ich in der Stadt gewesen bin, etwas über Venedig schreiben zu wollen, das nicht schon lange vor mir und aus jedem erdenklichen Blickwinkel zu Papier gebracht wurde. Also lasse ich es und schreibe etwas über mich, nach fünf Tagen in Venedig. 
Vor Beginn der Reise habe ich gelesen, über Venedig und über das Leben, die Geschichte, die Kunst, die Architektur, in der neuen und in der alten Zeit, habe in Bildbänden geblättert und mich durchs Internet geklickt, bin ich in den Flieger gestiegen und anderthalb Stunden später wieder gelandet, in den Bus gestiegen und eine halbe Stunde später wieder raus und dann war ich in Venedig. 
Unser Hotel lag unweit vom Busbahnhof, direkt am Canale di Cannaregio, nur eine viertel Stunde Fußweg entfernt vom Piazzale Roma. Zuhause hatte ich so oft den Weg auf dem Stadtplan und in Google Maps studiert, daß ich das Gefühl hatte, mittlerweile jeden Pflasterstein auf dem Weg zum Hotel zu kennen. Dieses Gefühl des Vertrauten hat mich in der ja eigentlich fremden Stadt auch nie wieder verlassen. Die warmen Farben der Häuser, die sich in den ständig wechselnden Blautönen des Wassers spiegeln, die Geräusche von Schiffen, Menschen und Vögeln, der Geruch nach Wasser, ein bisschen muffig, ein bisschen meerig und die daraus entstehende Mischung aus Meer und Stadt hat in mir von der ersten Sekunde an ein Gefühl des Zuhauseseins erzeugt, das so selbstverständlich war, dass ich es erst wahrgenommen habe, als es, zurück in Berlin, wieder verschwunden war, eben so unvermittelt, wie es mich vom ersten Moment an in Venedig überkommen hatte.
Ich liebe das Leben in der Stadt und ich würde gerne in einem Haus am Meer wohnen. Wo, wenn nicht in Venedig, ließen sich diese Wünsche in idealer Weise zusammenbringen. 
Natürlich habe ich nicht nur Kaffee getrunken und am Kanal in der Sonne gesessen, sondern habe auch Bilder gemacht, wohl wissend, dass es wahrscheinlich in der ganzen Stadt keinen Stein und kein Stückchen Kanal gibt, das nicht hundertfach fotografiert, digitalisiert, gezeichnet, gemalt und fotokopiert worden ist. 
Aber der Moment, jeder Moment ist einzigartig und der Faszination, einen winzigen Bruchteil dieses von mir erlebten Momentes einzufrieren und mit nach Hause zu nehmen, konnte und wollte ich mich nicht entziehen. 
So war es dann auch ein einzigartiges Vergnügen, auf dem Fondamento, vor meinem bald gefundenen Lieblingscafé sitzen den Palazzo auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals zu zeichnen. Drei Tage lang habe ich morgens nach dem ersten Cappuccino dort in der Morgensonne gesessen, die Schiffe beobachtet, den Möven zugehört und liebevoll die kleinen Fenster des in Würde gealterten Gebäudes mit weichem Bleistift auf Papier gebracht.
Im Gegensatz zur fotografischen Fixierung des Momentes gibt mir die Arbeit mit Stift und Papier die Gelegenheit, genau zu beobachten. Die Anordnung der Fenster und Türen, die Verzierungen, Proportionen und auch die Spuren und Schrunden der Jahrhunderte werden sichtbar. Zu dem Moment des Daseins gesellen sich Schatten der vergangenen Zeit und ein Bild entsteht, das nicht den Augenblick, sondern die Zeit in ihrem Fluss erleben läßt.

"Mein" Palazzo Cendon








Palazzo Cendon, erbaut 1437

Sonntag, 27. September 2015

Skizzen

Als neulich einsetzender Nieselregen mich ins Shoppingcenter trieb, habe ich ein wunderbares Buch entdeckt:
Jens Hübner, Ein Jahr Urban Sketching.
Bis dahin kannte ich das Wort Urban Sktetching nicht einmal, und Jens Hübner wohnt auch noch in Pankow, nur zwei Straßen weiter.
Genug, um bei mir einen ordentlichen Motivationsschub auszulösen.
Gestern Abend habe ich also mein Skizzenbuch geschnappt und das, was ich in den letzten Monaten geschafft habe ins Digitale übertragen.
Viel Spaß damit!

Rote Bete, Aquarellstift

Dill, Aquarellstift

Dill und Rote Bete, Bleistift



Wolfgangs Garten










Laube in Wolfgangs Garten

Landschaft aus Leonardo da Vinci, Santa Anna

Mittwoch, 2. September 2015

Vom Wesersandstein

Alter Matsch

Es ist Sommer, ich sitze auf einer felsigen Anhöhe im Sollinggebirge und blicke hinab in das Wesertal. Vor unglaublich langer Zeit zog ein hier gewaltiger Strom vorbei, von irgendwo kommend und nach irgendwo fließend und bildete just hier, mir zu Füßen, eine Senke, vielleicht auch einen Strudel, in dem sich riesige Mengen feinen, gleichmäßig gekörnten, roten Sandes sammelten.
Der Sand füllte die Senke mit der Zeit und bildete eine mehrere hundert Meter dicke, homogene Schicht. In den matschigen Tümpeln an der Oberfläche siedelte sich allerhand Gewürm an. Dinosaurier hinterließen ihre Fußspuren, während sie nach den fetten Würmern gruben und die Zeit verging.
Das Klima schwankte, die Dinosaurier starben aus und sicherlich auch viel von dem im Matsch lebenden Gewürm. Der Matsch blieb und auch der viele rote Sand. Der Strom strömte mit veränderter Geschwindigkeit, änderte gelegentlich seinen Lauf und auf dem roten Sand und den Matschlöchern und den Fußspuren der Dinosaurier lagerten sich tausend Meter von irgend etwas ab, das weiter stromaufwärts zuvor davongespült worden war.
Im Laufe der nun folgenden zweihundert Millionen Jahre änderte der Strom hin und wieder sein Strömen und spülte dabei die tausend Meter des abgelagerten Sedimentes wieder weg. Der rote Sand und auch die Matschlöcher waren unter dem gewaltigen Druck der dicken Sedimentschicht inzwischen zu Stein verdichtet.
Das Gewässer, mittlerweile zu dem geworden, was wir jetzt als Weser kennen, begann nun, sein Flußbett in den harten Stein zu schneiden.
Zwischen Würgassen, wo die Ruine des ersten deutschen Kernkraftwerkes düster drohend hinter dem kleinen Dörfchen aufragt und Bad Karlshafen, dem kleinen Städchen mit den schönen Häusern, den vielen Schulden und den wenigen Arbeitsplätzen, findet man rechts und links der Weser an den Hängen ein paar Steinbrüche, in denen fleißige Portugiesen arbeiten.
Einige der Steinbrüche sind inzwischen wieder aufgegeben, aus den anderen brechen die portugiesischen Arbeiter den roten Wesersandstein und verkaufen die Brocken an Steinmetze, die den Stein zur Restaurierung alter Figuren und für Simse und Treppenstufen an historischen Gebäuden nutzen, oder an Amerikaner, die auch gerne alte, historische Gebäude hätten. In einem der aufgegebenen Steinbrüche oben im Solling muß man vor langer Zeit auf eines der versteinerten Matschlöcher gestoßen sein. Der zu Stein gewordene Matsch mit den vor rund zweihundert Millionen Jahren von irgendwelchen längst vergangenen Lebewesen gebildeten Gängen und Furchen ist für Steinmetze oder zum Bau von Treppenstufen nicht zu gebrauchen und ist so wohl von einem der Arbeiter achtlos beiseite geworfen worden.
Der Steinbruch wurde bald wieder geschlossen, in Deutschland wütete der zweite Weltkrieg, und die Anhöhe über dem Steinbruch wurde Sohnreyhöhe genannt. Der Krieg ging zu Ende, der gute Ruf des Heinrich Sohnrey ebenfalls, aber die Sohnreyhöhe heißt, wohl, weil sie so unbedeutend ist, weiterhin Sohnreyhöhe.
Ich gehe gern dort hin, man findet im Herbst manchmal Steinpilze und als Kinder haben wir in dem verlassenen Steinbruch Feuer angezündet und Stockbrot gebraten.
Heute bin ich über einen Stein gestolpert und als ich ihn umdrehte, sah ich Löcher und Gänge und ich konnte mir vorstellen, wie Gewürm vor zweihundert Millionen Jahren, als der Stein noch ein Matschloch war, die Strukturen in den weichen Schlamm gegraben hat.
Ich habe mich oft, wenn ich die mächtigen roten Felsen an den Weserhängen sah, gefragt, ob es nicht Spuren in dem Sand geben würde. Irgend ein Stückchen von einer Pflanze oder einem Tier, eine Fußspur, eine Kralle oder einen Zahn. Nie bin ich bis heute fündig geworden, obwohl ich so manchen Stein umgedreht oder sogar gespalten habe, auf der Suche nach etwas, das geblieben ist, während die Zeit verging.
Schnell stand deshalb der Entschluss fest: Ich werde diesen Stein mit nach Hause nehmen, nach Berlin. Ich werde ihn waschen und auf die Fensterbank neben dem Frühstückstisch stellen. Wenn ich dann am Tisch sitze, werde ich mir die Löcher und Furchen ansehen und mir vorstellen, wie irgendwelche, längst ausgestorbene Tiere sich durch den Schlamm wühlen, auf der Suche nach inzwischen wahrscheinlich ebenfalls ausgestorbenem Fressbaren und verfolgt von größeren, auch nicht mehr existierenden Kreaturen mit langen Krallen und Zähnen, die man anderenorts manchmal als Versteinerungen finden kann.
Für das zu Stein gewordene Matschloch wird nun ein weiterer Abschnitt in seiner unvorstellbar langen Geschichte beginnen, an einem anderen Ort und in anderer Gesellschaft.
Ich habe gehört, daß bald wieder ein Klimawandel ansteht. Die Zeiten werden sich wieder ändern, Ströme werden anschwellen oder versiegen, vielleicht sogar neue Gebirge entstehen. Das Matschloch, mittlerweile zu einem harten Steinbrocken geworden, kann einiges aushalten.

Freitag, 10. Juli 2015

Vom Fuchs

Der Fuchs im Garten

Für drei Wochen leben wir im Gartenhaus von Hannas Bruder Wolfgang, um während seiner Abwesenheit die Pflanzen und die nachbarschaftlichen Beziehungen zu pflegen. Die Pflanzen müssen gewässert und geerntet werden und die Nachbarn gegrüßt.
Es ist sechs Uhr morgens und durch das Fenster kommt angenehm kühle Morgenluft hereingeweht. Ich döse vor mich hin, zufrieden damit, dass der Tag noch nicht angefangen hat, halb träumend, halb wach und die Morgenfrische genießend. Der Himmel ist wolkenverhangen und in der Ferne hört man das Grollen eines Gewitters. Es soll wieder heiß werden. An die vierzig Grad sind für heute angekündigt.
Unvermittelt werde ich von einem wilden Lärm aus meinen Träumen gerissen. Ich bin sofort hellwach und erst im Nachhinein registriere ich, was mich aus meinem angenehmen morgendlichen Dämmerschlaf gerissen und meine Adern mit Adrenalin überflutet hat.
Das metallische Klappern eines umfallenden Fahrrades und wildes, panisches Trappeln, an meinem offenen Fenster vorbei. Vier kräftige Pfoten, die sich in den rauen Boden des sommertrockenen Rasen krallen und ein flüchtendes Tier in Sekundenbruchteilen durch den Garten und in den nahen Wald treiben. Die Zäune und Hecken zwischen den Gärten müssen im Sprung genommen worden sein, kein Moment des Zögerns oder Innehaltens, und dann ist wieder Ruhe. Die Vögel singen, in den Bäumen rauscht leiser Wind und ein paar Insekten brummen geschäftig hin und her. Gestern Abend konnten wir Glühwürmchen beobachten, die taumelnd durch den Garten schwebten, im Flug ihr grünes Licht in unregelmäßigen Abständen ein und aus knipsend.   
Obwohl ich weiß, dass es inzwischen nichts mehr zu sehen geben wird, hebe ich, meiner morgendlichen Schläfrigkeit beraubt, den Kopf und blicke aus dem Fenster. Ich sehe den Garten in seiner morgendlichen Frische, ein Kohlweißling flattert durch die Luft, unbehelligt landet er im Kohlrabibeet um seine Eier unter den Blättern abzulegen, eine Amsel pickt lustvoll an den Kirschen, die schon gestern in der prallen Sonne unter dem Baum zu gären begonnen haben, Hanna schnarcht leise im Zimmer.
Genau so gut könnte ich geträumt, und aus dem Schlaf aufgeschreckt, Traum- und Wachwelt verwechselt haben. Um mich zu versichern, gehe ich nach draußen.
Mein Fahrrad, ein englisches Brompton, das ich der Mobilität halber und wegen des Vergnügens, immer und überall ein Fahrrad dabeihaben zu können, mitgebracht habe, steht hinter einem Gebüsch aus Lavendel und zu verschiedenen Jahreszeiten blühenden, mir fremden Sträuchern. Meinen Strohhut, ich habe ihn vor ein paar Jahren in einem kubanischen Laden für landwirtschaftlichen Bedarf gekauft, hatte ich am Abend zuvor über den Lenker des Bromptons gehängt, im guten Glauben, dass nächtens an einem Wochenende niemand durch die Gärten schleicht, um Hüte oder Fahrräder zu stehlen.
Nun lag das Brompton auf der Seite und der Hut ein paar Meter weiter auf dem Rasen, direkt unter dem Fenster, hinter dem ich eben noch träumend lag.
Mit diesen Informationen kann ich mir nun vorstellen, welchen Weg der unbekannte Besucher genommen hat. Weiterhin kann ich aus dem Geräusch, das ich immer noch lebendig in Erinnerung habe, auf vier krallenbewehrte Pfoten schließen, und auf einen kleinen, aber sehr kräftigen Körperbau und mit einem Gewicht von fünf bis sieben Kilogramm.
Am vorigen Abend hatte ein Gartennachbar von einem Fuchs berichtet, den er frühmorgens durch die Gärten streifen gesehen hatte. Das passt, sowohl vom Gewicht, als auch der Anzahl der Pfoten, bis hin zu dem Krallen. Ich sehe ihn vor mir, als hätte ich daneben gestanden. Das rotbraune Fell, die neugierigen, wachen Augen und die lange Schnauze. Eigentlich auf der Jagd nach Mäusen, hat er sich von dem im Wind sacht hin und her schwingenden Strohhut ablenken lassen, sich neugierig aufgerichtet und verspielt nach der Hutkrempe geschnappt.
Das Brompton steht auf dem unebenen Rasen nicht besonders stabil und der leise Ruck hatte offenbar genügt, und schon stürzte das Rad auf den neugierig verspielten Fuchs zu. Noch bevor das Rad den Boden berühren, und womöglich das neugierige Tier einer Falle gleichsam unter sich begraben konnte, musste der Fuchs die Gefahr erkannt haben. Den Hut vielleicht noch einen Sekundenbruchteil unentschlossen im Maul, hat er ihn dann doch, da auf der Flucht zu hinderlich, fallen gelassen und ist davon gerast.
Während ich noch mit meinen Gedanken in der Vergangenheit verweile und mir den neugierigen Fuchs vorstelle, wie er neugierig und verspielt nach dem am Lenker schaukelnden Strohhut schnappt, kommt Hanna verschlafen vor die Tür, hört sich meine Geschichte an und geht, kaum dass ich zu Ende erzählt habe, eilig  und ohne ein Wort zu sagen, hinters Haus. Dort steht, mit einem Bretterzaun vor neugierigen Blicken geschützt eine Gartendusche, unter der wir uns in der Hitze des Tages abkühlen können. Einem kurzen Moment später kommt Hanna zurück und verkündet aufgeregt: "der Fuchs hat mir meine Bluse gestohlen, die schöne schwarze, die mir Pixie geschenkt hat".
Das ist interessant, denn ganz offensichtlich streift dieser Fuchs nicht nur durch die Gärten, um Mäuse und Schnecken zu fangen und zu verspeisen, sondern ist, zumindest gelegentlich, auch auf der Suche nach Kleidungsstücken, die nachts unbewacht zum Trocknen auf der Leine hängen, nach feinen, frisch gewaschenes Stöffchen, in denen vielleicht noch, nur für die feine Nase eines Fuchses erkennbar, ein zarter Duft verborgen ist, oder eben nach Hüten.
Ob damit der Fuchsbau wohnlich gestaltet werden sollte? Aber wozu dann ein Hut, und womöglich auch noch das Fahrrad? 
Ich sehe einen Fuchs, mit einem Strohhut auf dem Kopf und einer schwarzen Bluse bekleidet auf einem englischen Klapprad sitzen, erhobenen Hauptes durch den Wald radeln, nach Berlin, wo die Füchse, ich habe es mit eigenen Augen gesehen, auf Grün warten, wenn sie an einer befahrenen Kreuzung die Straße queren und wo, auch das habe ich bereits erlebt, sie abends zu Curry 36 gehen, um eine Wurst zu stehlen.
Das muss der Plan gewesen sein, den unser Fuchs heute nacht verfolgt hat. Möglicherweise ist er lediglich an dem für die Bedienung durch einen zehn mal schwereren Menschen konstruierten Mechanismus des Brompton zum Ausklappen des Hinterrades gescheitert und hält nun Ausschau nach einem besser zu seiner Statur passenden, kleinen Kinderrad.
Ich jedenfalls werde heute Abend das Rad ins Haus stellen und auch dem Hut nicht draußen liegen lassen. Die verschwundene Bluse ist inzwischen wieder aufgetaucht, nicht vom Fuchs auf der Flucht verloren, sondern von Hanna nach der Wäsche ordentlich weggelegt. Für mich ist trotzdem klar, die Füchse hier in der Lausitz verfolgen, unbemerkt von den Menschen, heimliche Pläne. Dabei interessieren sie sich für kubanische Hüte, englische Fahrräder und bestimmt auch für schicke Frauenkleider.

Sonntag, 14. Juni 2015

Regen

Nach dem Regen

In den letzten Tagen war es heiß in Berlin, jeden Tag wurde es heißer, jetzt schon seit sieben
Tagen. Wenn in der Stadt eine bestimmte Wetterlage länger anhält, wird das Klima schnell
unerträglich.
Regnet es ein paar Tage, wenn auch nur leicht, so wird aus dem kühlen, reinigenden und
befruchtenden Nass eine Mischung aus Gummiabrieb, der durch das ständige Mahlen der
Autoreifen in eine stabile Suspension verrührt wird, angereichert mit nahezu dem ganzen
Periodensystem, beginnend mit den Alkalimetallen und endend bei dem exotischen Zoo der
Radionuclide. Dazu die biologisch Vielfalt der Reste bronchialem Auswurfs, Tierexkrementen, und
noch unverdauten Lebensmitteln samt ihrer polymeren Verpackung in verschiedenen Stadien ihrer
natürlichen Zersetzung. Die Menschen sitzen nass und erkältet in den öffentlichen Verkehrsmitteln,
Cafés und Arztpraxen und tauschen heimische und von Auslandsreisen mitgebrachte
Krankheitserreger aus.
Regnet es nicht, verändert die wenig appetitliche und der Gesundheit nur in Ausnahmefällen
förderliche Nassform sich in eine wasserfreie feinpartikuläre Variante, die sich in den Lungen der
Stadtbewohner und auf den freien Oberflächen des Wohnraums ansammelt um sich mit dem im
Wesentlichen aus Stoffresten, Hautschuppen und Haaren gebildeten Hausstaub zu einer
aggressiv giftigen und allergenen Mischung zu vereinigen, nichts ahnende Bewohner in dunklen
Ecken als Wollmaus auflauernd. Ist das Opfer reinlich genug, die fusselige Substanz sofort mit
dem Staubsauger zu bekämpfen, so werden in dem überlasteten und unzureichend
proportionierten Filtersystem des Staubsaugers die harmlosen Grobpartikel von den gefürchteten,
bis in die feinsten, nur Nanometer messenden und sowohl biologisch, als auch chemisch
hochaktiven Feinstaubkomponenten getrennt und diese gefährliche Substanz zurück in den Raum
und die Lungen der Bewohner geblasen.
Gestern aber war ein wunderbarer Tag. Er begann mit unerträglicher Schwüle, mein Thermometer
zeigte 28 Grad Celsius, von den Blättern der verdurstenden Linden tropfte der klebrige Saft der
Exkremente von Milliarden unersättlicher Blattläuse. Die Feuerwehr hatte Hochsaison und musste
reihenweise in der Hitze ohnmächtig zusammengebrochene Bürger vorsichtig wieder aufrichten
und wenn möglich mit ein paar guten Ratschlägen wieder nachhause schicken, um die wenigen,
noch verbleibenden freien Betten der Krankenhäuser für ernsthaftere Notfälle frei zu halten.
Nur das Regenradar verkündete das Ende der sich seit Tagen über der Stadt zusammenballenden
und in der nassen Kälte von Polarwinden entstandenen Heißluftblase, die sich wie ein Furunkel in den engen Straßen der Stadt festgesetzt hatte.
Alles Leben der Stadt war in den gerade mal sieben Tagen an seiner Belastungsgrenze
angekommen. Aber ich wollte ja vom Wunderbaren an diesem Tag berichten und vor diesem
Wunderbaren wurde im Radio schon in Unwetterwarnungen gewarnt. Am Nachmittag, so gegen
vier wurde es so dunkel, dass ich Licht machen mußte und dann zogen im Abstand von drei
Stunden zwei Gewitterfronten in voller Breite über die Stadt. Blitze zuckten über den Himmel und
der Flugverkehr wurde kurzzeitig unterbrochen. Die vom Läusedreck verklebten Straßenbäume
sahen aus, als würden sie durch eine Autowaschanlage geschoben. Die Äste hingen mit ihrer Last
an Läusen und nun auch noch der des Wassers, das nicht so schnell ablaufen konnte, wie neues
in dicken Tropfen von oben herab gestürzt kam, beinahe bis zum Boden. Der eine oder andere Ast
hielt der Belastung nicht stand und krachte auf die Chaussee. Nach der Vorwäsche kam dann drei
Stunden später der Hauptwaschgang. Das war der Beginn des schönen Tages.
Beinahe sofort wich die drückende Schwüle der giftigen Großstadtluft einer angenehm duftigen
Frische. Der sich über Tage angesammelte Straßenstaub fuhr unter Gegurgel in die Gullys, die
sofort das städtische Abwassersystem in den für solche Fälle vorgesehenen Notbetrieb
überführten, was wiederum zur Folge hatte dass die Berliner Binnengewässer mit einer Welle aus
giftigem Straßendreck und frisch ausgeworfenen Fäkalien angereichert wurden. Ein
städteplanerisch vorgesehenes Ereignis, das wahrscheinlich genutzt wird, um die Rattenplage der
Metropole im Zaum zu halten. Für die Ratten also kein schöner Tag, aber für die Straßenbäume,
die Stadtbewohner, die vergnügt quietschend in dem frischen Regen hüpften und die Bienen,
Käfer, Katzen und die Ratten, die nicht gerade von der frischen Flutwelle aus Abwasser und
Straßendreck überrollt wurden.
Heute Morgen, ich sitze in der klaren Luft der Morgensonne und freue mich über den feinen
Geruch der blühenden Linden, beobachte die Bienen, die sich begeistert über das frisch
gewaschene Blütenmeer hermachen und sehe Spaziergänger mit Strohhut die Straße entlang
flanieren, heute Morgen ist es schön in der Stadt!

Montag, 2. März 2015

Jahreszeiten

In den letzten Tagen hatten wir Schneeregen, Nachtfrost und Starkwindnieselregen. All dem zum Trotz blüht es üppig im Schatten der alten Bäume auf dem kleinen Friedhof am Bürgerpark.






Am Bahnhof Wollankstraße blühen die japanischen Kirschen.