Kalifornische Weißeiche
Vor ziemlich genau 20 Jahren hatte ich die Gelegenheit, ein paar Wochen auf einem abgelegenen Grundstück am Fuße der Sierra Nevada verbringen zu können. Auf dem Grundstück gibt es eine alte, große Eiche, die gelegentlich einen ihrer Äste verliert. Niemand stört sich daran, die Eiche steht am Ufer eines kleinen Weihers, der als Tränke für vorüberziehende Wildtiere dient und als Aufenthaltsort für ein Entenpärchen. Weil gerade ein frisch abgebrochener Ast in erreichbarer Nähe im Gras lag, habe ich im August 2006 ein Stückchen davon abgesägt und ein kleines Figürchen aus dem noch frischen Holz geschnitzt.
Neulich beim Staubwischen fiel mir das Figürchen in die Hände und musste daraufhin ein Stückchen vom Sockel für eine fotografische Erkundung des Holzes opfern.
Nun hängen zwei Bilder in der Eisdiele Anna Maria in der Husemannstraße.
Der gesamte Querschnitt, ohne Rinde. Eine Makroaufnahme, zusammengesetzt aus sechs Bildern und ein mikroskopisches Bild aus der Mitte des Querschnittes, die die erste Zeit des jungen Sprosses zeigt und einen tiefen Einblick in die Feinstruktur des Holzes ermöglicht.
Was mich beeindruckt, ist die feine und ebenmäßige Struktur des Holzes, in einer Qualität, wie ich sie bei meinen heimischen Hölzern bisher nicht beobachten konnte. Makroaufnahme des Querschnittes

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